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Korrosionsuntersuchungen

    Inhaltsverzeichnis
  1. Prüfungen
  2. Einrichtung
  3. Kontakt

Bauteile die einer salzhaltigen Atmosphäre ausgesetzt sind müssen besonders korrosionsbeständig sein. Bei Sonnenkollektoren treten Degradations-erscheinungen z. B. maßgeblich aufgrund des Luftaustauschs im Inneren des Kollektors auf. Zur Untersuchung der Korrosionsbeständigkeit von Sonnenkollektoren, Komponenten von Sonnenkollektoren und anderen Bauteilen steht am ITW eine begehbare Korrosionsprüfkammer zur Verfügung.



Prüfungen

Kontinuierlicher Salzsprühnebeltest
Die Kollektoren werden während einem bestimmten Zeitraum einem kontinuierlichen Salznebel ausgesetzt, der durch die Vernebelung einer Salzlösung mit Druckluft erzeugt wird. Die Durchführung des Tests kann in Anlehnung an EN 61701 (Salznebelkorrosionsprüfung von PV Modulen) oder nach entsprechend individuell festgelegter Prüfbedingungen erfolgen, z. B. Testdauer 96 Stunden, Temperatur in der Prüfkammer (35 ± 2) °C, Prüfung nach DIN EN 60068-2-11 (Prüfung Ka: Salznebel).

Zyklische Korrosionswechseltests
Kombination von Salzsprühnebeltests mit Kondenswassertests in Anlehnung an DIN EN ISO 6270-2 (Bestimmung der Beständigkeit gegen Feuchtigkeit – Teil 2: Verfahren zur Beanspruchung von Proben in Kondenswasserklimaten). Dauer der Prüfsequenzen nach Abstimmung.

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Einrichtung

Begehbare Korrosionsprüfkammer in der sowohl kontinuierliche Salzsprühnebeltests als auch zyklische Tests am kompletten Kollektor durchgeführt werden können.

Inhalt: ca. 9 m³
Neigungswinkel der Prüflinge zur Horizontalen: 30° (oder nach Absprache)

Maximale Abmessungen Prüfkörper bei 30° Neigung zur Horizontalen: ca. 2,2 m x 1,1 m (L x B)
Prüfraumtemperatur Salzsprühen: bis 50 °C
Temperaturbereich Befeuchter: bis 70 °C
Temperaturbereich Schwitzwasser: bis 50 °C

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Kontakt

B.Sc. Marko Neufeld

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