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Thermal Conductivity of Insulating Material

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  1. Prüfungen
  2. Einrichtung
  3. Kontakt

Der effiziente Einsatz von Energie gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dabei spielen sowohl die wirtschaftlichen Aspekte wie auch die Endlichkeit fossiler Energieträger eine Rolle. Wärmedämmungen gehören zu den wirksamsten Maßnahmen der Energieeinsparung sowohl im Bereich des Wärmeschutzes von Gebäuden als auch in der Industrie. 

Die Wärmeleitfähigkeit von Wärmedämmmaterialien und damit die Höhe des Wärmeverlusts wird durch die Temperatur und die Feuchte beeinflusst.



Prüfungen

Es existieren unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit von Wärmedämmmaterialien. Am TZS wird das sogenannte "Verfahren der Zwei-Platten-Apparatur" verwendet. Die Messung der Wärmeleitfähigkeit wird in Anlehnung an die Normen DIN EN 12664 (Wärmetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten; Bestimmung des Durchlasswiderstandes nach dem Verfahren mit dem Plattengerät und dem Wärmestrommessplatten-Gerät; Trockene und Feuchte Produkte mit mittlerem und niedrigem Wärmedurchlasswiderstand: Mai 2001) und DIN EN 12667 (Wärmetechnisches Verhalten von Bausstoffen und Bauprodukten; Bestimmung des Durchlasswiderstandes nach dem Verfahren mit dem Plattengerät und dem Wärmestrommessplatten-Gerät; Produkte mit hohem und mittlerem Wärmedurchlasswiderstand: Mai 2001) durchgeführt.

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Einrichtung

Bei der Zwei-Platten-Apparatur werden zwei nach Material und Abmessungen möglichst identische Proben zwischen zwei Kühlplatten (oben und unten) und einer elektrisch beheizten Heizplatte in der Mitte eingebaut. Durch definierte Temperaturdifferenzen zwischen Heiz- und Kühlplatte wird ein Wärmestrom erzeugt und erfasst. Die Heizplatte besteht aus einer zentralen Heizplatte (Messausschnitt) und einem umliegenden Schutzheizring (Schutzringausschnitt). Der Schutzheizring bewirkt zusammen mit dem Randwärmedämmmaterial für eine Reduzierung eines seitlich gerichteten
Wärmestroms. Die Anlage wird so geregelt, dass sich sowohl an der oberen, als auch an der unteren Probe die gleiche konstante Temperaturdifferenz einstellt. Diese kann im Bereich zwischen 2 und 20 K gewählt werden.

Je nach Dicke der Probe (mindestens 40 mm, maximal 160 mm) kann eine Wärmeleitfähigkeit von Proben zwischen 0,002 W/(m K) und 1,5 W/(m K) bestimmt werden. Die Mindestabmessungen der Proben liegen bei 500 mm x 500 mm (L x B), die Maximalabmessungen bei 900 mm x 900 mm.

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Kontakt

M.Sc. Stephan Lang


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